Dienstag, 17. März 2009

Umgehaun...

...hat mich heute dieser Brief, den mir die Krankenschwester gebracht hat, nachdem ich gestern operiert wurde:












Zur Erklärung: ich arbeite seit ca. einem halben Jahr in einer sog. Arbeitsgelegenheit bzw. befristeten zusätzlichen Tätigkeit in einer Ganztagesbetreuung für Schüler der 5. bis 9. Klasse. Zuerst war ich ja skeptisch, wollte eigentlich was ganz anderes machen, aber bei der hiesigen Beschäftigungsgesellschaft meinte man, ich hätte Abitur, hätte Psychologie studiert und schon mal als Wachmann gearbeitet - ob ich mir vorstellen könnte, mit Kindern zu arbeiten?! Da ich kein Vater bin und mit Kindern nur insofern zu tun habe, dass mich der Lärm des Kindergartens gegenüber meiner Wohnung ständig in die Flucht treibt, war mir zwar schon mulmig, aber ich sah es natürlich, wie es die Politik verlangt, als Herausforderung und stimmte zu.

Tja - was soll ich sagen? Es gefällt mir! Offenbar habe ich eine Art, auf die die Kids einsteigen. Und ich merke, dass sie eigentlich nur laut und ungemütlich werden, wenn man sie nicht beachtet, wenn sich die Betreuer lieber miteinander unterhalten, statt ihren Job zu machen und auf die Kids zu schauen...

Nun musste ich ausgerechnet zum Ende der Maßnahme zur Entfernung eines Tumors ins Krankenhaus...



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